ich kann nicht mehr. noch nie habe ich aufgegeben. immer gekämpft um alles. um den letzten cent, das letzte stück vom glück diskutiert, gestritten, notfalls gerauft. bis zum sieg oder zur endgültigen niederlage. und meist noch einmal aufgestanden, wenn ich schon fast am boden lag.
jetzt sieht alles anders aus. du bringst mich zur verzweiflung. weißt du, warum? weil du ein lebender gegensatz bist. in facebook kannst du auch nett sein. du kannst dich für alles entschuldigen, du kannst sagen, dass du mich immer noch liebst. tja, pech. ich nämlich nicht. schon lange nicht mehr, weil du ein rätsel bist, das niemand knackt. weil du in der realität einfach nicht zu schlagen bist. du greifst mich jedes mal an, mit worten, taten. und selbst bist du unnahbar. du weißt auf die blödesten kommentare eine antwort.
und jedes mal muss ich mich wieder gegen dich wehren, gegen dich kämpfen. warum tust du das, wenn du doch sagst, dass du mich liebst? warum können wir dann nicht gemeinsam gegen den rest der welt kämpfen? es hätte so schön sein können, wir hätten zusammen glücklich sein können, wenn du nicht angefangen hättest, gegen mich zu kämpfen. und das ohne jeden grund. ja, ich habe dich auch geliebt. ich hätte es auch weiterhin getan, wenn du mich nicht besiegt hättest. ich habe niemals aufgegeben. ich habe niemals gesagt, wie sehr du mich verletzt hast. ich habe immer an das gute geglaubt, an ein happy end. immer, jeden tag, jedes mal, jeden kampf habe ich so auf meine art gewonnen.
bis vor kurzem. es war nicht so schlimm, eigentlich nur nebensächlich. aber dieses mal war einmal zu viel. ich lasse mich nicht mehr verarschen, habe ich zu dir gesagt, es ist schluss. hasta la vista. danach war ich glücklich.
so lange, bis du wieder angekommen bist, dich für alles entschuldigt hast und gefragt hast, ob ich dich noch mag. ich hätte nein sagen sollen, dich in die wüste schicken sollen. dieses problem, diesen kampf ein für alle mal beenden. aber ich hatte nicht den mut dazu, so direkt zu sein.
nicht ja, nicht nein. warum habe ich angst vor der richtigen entscheidung? ich verstehe mich selbst nicht mehr. und dich habe ich noch nie verstanden. und das werde ich auch nie tun.
3. März 2012
even the toughest soldier has to give up one time. every fight has an end.
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