18. April 2012

ich weiß nur noch vom Licht

Nichts mehr hören.
Nichts mehr denken.
Keine Englischvokabeln, kein 'ach das muss ich auch noch machen' ...
Freiheit.
Mit dem Rad den Hügel rauf, schneller, schneller. Über die Äste am Boden springen. Ins Gelände, immer schneller. Fast stürzen und das Rad in letzter Sekunde herumreißen. Ankommen.
Einfach das Rad auf den Boden werfen und auf den Baum zulaufen. Mein Baum, meine Ruhequelle. Zehn Sekunden, und ich sitze in der höchsten Astgabel. Wie Magie, alles fällt von mir ab, bleibt auf dem Boden liegen.
Mein eigenes kleines Alaska. Casper hat recht ... so weit, so weiß und leer ...
Seine Texte sind alles, was dort oben noch bleibt. Seine Texte, die sich eingebrannt haben, für immer.
Ich werde nie wieder vergessen, wer ich bin.

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