14. Mai 2013

nageant en douleur je nie le fait de l'être humain

Die seltsame Kühle der Bettdecke, Klavierklänge an meinen Ohren. Schmerz, nicht enden wollender Schmerz. Wann hört das auf? Wann? Die Wut auf mich selbst, über meine Naivität, ist grenzenlos. Doch der Schmerz ist größer. Die Sehnsucht nach heute Morgen, als alles noch gut war, schneidet mir scharf ins Fleisch. Doch all die Illusionen sind wie weggewischt, in sich zusammengestürzt und die winzig kleinen Scherben meines Herzens mit dem tosenden Sturm um mich herum in alle Himmelsrichtungen verstreut. Die Tränen mein ständiger Begleiter; doch wer heult schon mitten unter dem Unterricht los, scheinen sich die Wolken zu fragen. Ich, schreie ich tonlos. Ich, denn sonst könnte ich den Wahnsinn dieser Gedanken nicht begreifen. Sonst würde ich vollends an ihnen zerschellen, zerfetzt werden. Doch bin ich nicht gerade dabei, mich selbst so zerfetzen? Es gibt keine Worte mehr hier in dieser unendlichen schwarzen Stille, die nur so brüllt vor Ungerechtigkeit; sie legt sich wie ein finsterer Nebel um meine Gedanken, schnappt zu und saugt sie in sich hinein, nichts mehr dringt zu mir vor. Nichts außer dem Schmerz, unendlichem Schmerz.

2 Kommentare:

  1. Vielleicht eher Casper. :)

    Ich weiß zwar nicht so genau, was bei dir passiert ist, aber ich schicke dir ganz viel Liebe und Kraft.

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  2. some people do love hugging over there, but here the people are a lot more welcoming and .. open to strangers.
    hug for you♥

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