Das Leben ist schön, schreit mein Herz in den nachtdunklen Himmel hinaus, als ich die Ketten mit Wort für Wort von mir abfallen höre. Klirrend kommen sie am Boden auf und verblassen mit jedem Atemzug in der Freiheit. Irgendwo in der Luft schmecke ich noch den schalen Schmerz des Nichtvermissens, aber der süße Geschmack der schwerelosen Freiheit übertüncht ihn nur allzu schnell. All die Tränen, geweinte und ungeweinte, verdunsten in ein paar atemlosen Momenten, all die Spannung und der Stress entladen sich in meinen zitternden Händen, die sich langsam beruhigen. Loslassen ist leicht, stelle ich fest, beinahe zu leicht.
- während seine letzte Hoffnung dahinschwindet, findest du deine endlich wieder, halb zertreten im Straßenstaub, doch am Leben -
wow (hab grad gänsehaut deswegen)
AntwortenLöschen