Dieser feine, glitzernde Staub auf dem Boden.
Du bückst dich danach, und als ich die Blutspuren auf deinen Fingern sehe, begreife ich: es sind Scherben. Die Scherben von uns.
Dein Blick trifft meinen, einige Sekunden steht die Welt still. Aber es ist nicht, wie es damals war, es ist anders. Emotionslos. Kalt. Starr. Das Band, das einst da war... es ist zerrissen.
Wir hatten unsere Zeit. Doch wir haben sie verstreichen lassen, ungenutzt, Stunde für Stunde. Das Wir ist zerbrochen, nur Du und Ich sind übrig.
Das Blut tropft von deinen Fingern, ich möchte es stoppen, und die Scherben wieder ganz machen. Ich möchte von vorne anfangen, die Zeit zurückdrehen und alles besser machen. Aber wir sind uns fremd, du und ich, und das Wir sein haben wir verlernt.
Es geht nicht zurück, es geht nur weiter. Die Zeit läuft unaufhörlich und wir sollten das Beste daraus machen. Auch auf getrennten Wegen.
PS: I miss you.
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