Die Treppe hochlaufen, Tür zuschlagen, mich aufs Bett werfen und endlich zusammenbrechen. Es reicht, ich kann nicht mehr. Es wächst mir alles über den Kopf, und alles, was mir so wichtig erschien, wird plötzlich so unwichtig. Ich sehe mit verheulten Augen aus dem Fenster, beobachte das Gewitter, das sich am Horizont zusammenbraut. Ich will, das es losbricht, will die Blitze zucken sehen und den Donner grollen hören. Ich will in den prasselnden Regen hinauslaufen, mich vom tosenden Sturm betäuben lassen. Ich will alles und jeden um mich herum vergessen und nie wieder daran denken. Nicht einmal deine Worte können mich noch retten. Es ist allein der Regen, der mich reinwaschen kann, der das Feuer in meiner Seele löscht. Es ist allein der Sturm, der die ganzen Ängste fortwehen kann. Und allein der Blitz kann mich so elektrisieren, dass ich aufhöre zu funktionieren und anfange zu fühlen.
Liebe Layla, ich hab mich sehr gefreut über deinen Kommentar, vielen Dank :)
AntwortenLöschenJa stimmt, ich wohne in der Nähe von München, mit der S-Bahn brauche ich ca. 20 Minuten in die Innenstadt ;)
Ganz liebe Grüße,
Marie
danke, aber was ich manchmal so schreibe.. kann ich selber nur mit dem kopf schütteln, aber was solls? :-D
AntwortenLöschendein text ist echt traurig, aber sehr sehr gut geschrieben.
stay strong ♥