Sie sind momentan die Einzigen, bei denen ich es aushalte. Wir fünf, die Besten überhaupt.
Ich fühle mich, als würde ich schweben, wenn ich eingeklemmt zwischen ihnen allen auf der Couch liege und Filme sehen. Wenn die Jungs bei den ganzen Horrorfilmen genauso nägelknabbernd dasitzen wie wir Mädchen, auch wenn sie uns im Arm haben und es einfach viel besser verbergen, damit wir nach wie vor das Gefühl haben, dass wir drei toughe Jungs neben uns sitzen haben. (Haben wir ja auch.)
Ich liebe es, wenn vor uns auf der Leinwand die roten Trikots vom FC Bayern tanzen und wir alle mit ihnen tanzen, wenn sie wieder mal gewinnen. Wenn wir zwei Mädels den Jungs zum hundertsten Mal erklären, was Abseits ist, weil sie uns prüfen wollen, obwohl sie genau wissen, dass wir genauso gut Bescheid wissen wie sie.
Ich fühle mich nach zu Hause, wenn ich mit der Kamera Bilder von dreien schieße und der vierte mit kritischem Blick zusieht.
Ich muss jedes Mal lächeln, wenn anfangs alle Mädchen zusammensitzen und alle Jungs, und dann kommen wir fünf und sitzen uns bunt gemischt zusammen, weil das Leben ohne Jungs einfach langweilig ist.
Ich grinse jedes einzelne Mal, wenn wir zu fünft an der Bar einen Klopfer ordern und uns zusammen an den Tisch setzen. Das Geräusch, wenn wir die Flaschen auf den Tisch klopfen, ist eines der berauschendsten der Welt. Und wenn wir dann die Fläschchen mit den Zähnen öffnen, anstoßen und hinunterkippen, sind wir wieder hier, wieder wir.
Ich schreibe fast nur noch über uns, denn es gibt so viel zu sagen, das ich ihnen niemals sagen werde. Aber irgendwem muss ich es anvertrauen.
glaub mir, wenn es dann so bald ist, dann wirst du es merken. und dann wirst du dir plötzlich die 5. klässer anschauen und sagen wisst ihr noch...
AntwortenLöschenich hätte nie gedacht, dass ich mal so werde. und irgendwie ist es doch passiert.