Krank, schon wieder. Ich verbringe meine Tage abwechselnd im Bett und auf der Couch, Tee trinkend und mich langweilend. Ich kann nichts anfangen, weil mein Kopf brummt und mein ganzer Körper schmerzt. Und ich weiß, dass das die Quittung für mein durchfeiertes Wochenende ist, und für den ganzen Stress. Sogar jetzt, während ich daliege und mir die Seele aus dem Leib huste, steigen die Gedanken in mir auf und vergiften mich von innen. Ich habe keine Zeit, hier jetzt krank zu liegen. Heute hätte ich eigentlich drei Stunden Deutschschulaufgabe schreiben sollen, gestern konnte ich wegen dem Physikreferat nicht daheimbleiben, wenn ich morgen nichts lerne, bleibt mir nur noch der Montag, um für Mathe zu lernen, weil ich am Wochenende ja nicht da bin ... Und am Montag haben wir auch noch nachmittags Schule ... So geht es den ganzen Tag. Ich kann nicht abschalten, weil da noch so viel auf mich wartet.
Ich liege nachts wach, während all das auf mich einstürmt, ich kann mich nachmittags am Schreibtisch nicht konzentrieren, weil da immer noch viel mehr zu tun bleibt. Wann um alles in der Welt soll ich das alles tun? Und wann kann ich meinem Kopf einmal eine Pause gönnen?
Mittlerweile kann ich sehr gut verstehen, warum immer mehr dem Burnout-Syndrom zum Opfer fallen.
5. März 2013
toxic brain
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