Da denkt man, nie wieder kriegst du so einen Text zusammen, niemals. Bis die nächste Party kommt. Und dann ist es plötzlich so einfach wie Reden, wie Lachen. Dann fließen die Worte nur noch so aus einem heraus, der Alkohol und das ganze Gelächter machen sie flüssig und formbar. Dann entsteht plötzlich eine ganze Welt, wo vorher Gedankenwüste war, dann lebt das Paralleluniversum der Fantasie auf und erblüht in den schönsten Farben. Vielleicht ist es nur der Alkohol, der die Gedanken so schnell und gewandt macht. Vielleicht ist es aber auch die Stimmung, am Feuer zu sitzen, neben sich die schönsten Menschen auf dieser Welt, zwischen Erstarren vor Ehrfurcht und grenzenloser Arroganz und Ausgelassenheit; wer weiß? Wer weiß schon, was die Worte so formt, wie sie gerade sind? Wir beherrschen die Worte nicht, niemals; sie beherrschen uns.
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