Wenn ich denke, endlich fügt sich eins zum anderen, dann fliegt es mir prompt um die Ohren und lässt nichts zurück außer eine Schneise der Verwüstung in meinem Herzen. Meine Seele blutet. Sie löst sich auf, in einer fahlgrauen Rauchwolke, und flieht, weg von all der Zerstörung, der Trauer und der Wut. Und irgendwo da draußen ist sie jetzt, geschwächt von all den Tränen, sterbend ohne die Liebe, die da einmal war. Die Sehnsucht bringt uns um, flüstert eine heisere Stimme in mein Ohr, wie ich da zwischen gesprengten Betonblöcken und Blutflecken auf dem Boden sitze, verblasse zwischen all dem Elend in meinem Kopf. Ich wandle dahin wie der abnehmende Mond, wie ein Gespenst, das sich langsam in seine Moleküle auflöst, kurz vorm Bersten. Mein Herz ist ein Block aus TNT und deine Worte sind das Feuerzeug, das die Lunte zum Glimmen bringt und mich schlussendlich zerstört.
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