6. September 2013

Faudrait pas s'en vouloir

Eigentlich sollte ich mir keine Gedanken machen, über all diese Bedeutungslosigkeiten, die in meinen Augen so schwer wiegen. All diese kleinen nicht gesagten Worte, scharf und spitz wie Messerstiche. Der weißglühende Schmerz des Ignoriertwerdens wütet in mir und verbrennt mich von innen heraus. Ja, das Feuer sehen sie, sie sind geblendet von meinem Leuchten - aber keiner von ihnen weiß, woher es stammt. Niemand sieht die pure Negativität meines seltsam hellen Glanzes. Ich trage meinen Kopf hoch, allein deswegen, weil meine Wirbelsäule schwarz und steif verkohlt ist. Ich kann gar nicht anders. Meine Gedanken wirbeln, wie immer, doch irgendetwas ist dieses Mal anders als sonst. Niemand weiß, was, doch es frisst mich auf, macht mich zu sich selbst, langsam, aber sicher.

1 Kommentar:

  1. Deine Worte machen mich so traurig. Du hast den hellen Glanz verdient, er sollte auch in deinem Herzen scheinen.

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